PRESSEMITTEILUNG: Micha­el Volz — Bir­stein GRÖSSER Den­ken und Han­deln

Daten-Stand­ort eben­so wie wei­te­re Fir­men-Pro­jek­te ide­al mana­gen 

Der unab­hän­gi­ge Bür­ger­meis­ter­kan­di­dat und Manage­ment-Typ Micha­el Volz wird im Fal­le sei­ner Wahl zum Bür­ger­meis­ter Bir­stein wirt­schaft­lich, nach­hal­tig und fis­ka­lisch G R Ö S S E R Den­ken und Han­deln ‑im Sin­ne der Bir­stei­ner Bür­ge­rin­nen und Bür­ger (Gemein­de).

Soll­te der Vor­stoß der Gemein­de Bir­stein ein Rechen­zen­trum zu schaf­fen, tat­säch­lich kei­ne Wahl­kampf-Pro­pa­gan­da bzw. poli­ti­sche Fin­te sein, son­dern einen ernst­haf­ten Hin­ter­grund haben, so wird sich Volz, wie er erklär­te, natür­lich als Bür­ger­meis­ter um die Ange­le­gen­heit höchst­selbst küm­mern. Selbst­ver­ständ­lich wer­den wir in Bir­stein kei­ne Chan­ce ein­fach lie­gen las­sen, das wäre töricht und wür­de gegen mein Prin­zip sein: inter­ne und exter­ne Exper­ti­se und Vor­schlä­ge auf­zu­grei­fen. Sie müs­sen nur stets zum Woh­le von Bir­stein sein!

Es kommt gar nicht dar­auf an, wer einen Vor­schlag macht. Gleich ob nun der agi­le Herr Fritz Gem­mer (Fa. Rener­tec GMbH) tat­säch­lich die­se Idee kre­iert hat? Wir müs­sen in Bir­stein schlicht dar­auf abstel­len, nützt das Vor­ha­ben den Bür­ge­rin­nen und Bür­gern (Gemein­de) Bir­steins. Dabei müs­sen wir stets vom Ende her­den­ken, um spä­te und böse Über­ra­schun­gen wei­test­ge­hend aus­zu­schlie­ßen. Fritz Gem­mer ken­nen wir — ande­re, wie auch ihn wür­de ich bit­ten, sinn­vol­le Vor­schlä­ge für unse­re Hei­mat­ge­mein­de im Bereich der Ener­gie­wirt­schaft an uns her­an­zu­tra­gen. 

Schließ­lich ist unser Bestre­ben, dass wir ener­gie­po­li­tisch aut­ark wer­den. Zahl­rei­che Erfah­run­gen habe ich in den vie­len Jah­ren mei­nes beruf­li­chen Füh­rungs- und Lei­tungs­wir­kens gemacht. Da ich mana­gen kann, ein O- und P‑Mann bin, Pro­jekt­ar­beit beherr­sche, wird mir das Machen nicht schwer­fal­len.

Eine Chan­ce unge­prüft lie­gen las­sen, geht gar nicht. Da ist es zunächst egal, ob es um einen Land- oder Außen-Cam­pus einer Uni oder Hoch­schu­le geht, oder die Anfra­ge zwecks Schaf­fung eines Senio­ren­heim, die Opti­on zum Bau eines Kre­ma­to­ri­ums oder auch etwa­ige Initia­ti­ven zwecks Errich­tung von Hotel- und Gas­tro­no­mie­be­trie­ben. Tou­ris­mus stüt­zen­de Vor­ha­ben täten alle­mal in Bir­stein gut. 

Als Bür­ger­meis­ter wer­de ich mich nicht davon lei­ten las­sen, ob es ande­re für mich tun — nein die Arbeit, das Manage­ment wer­de ich pro­ak­tiv anpa­cken!

„Fer­ner wer­den die Bür­ge­rin­nen und Bür­ger Bir­stein (ist die Gemein­de) mei­ner­seits umfas­send und tat­säch­lich bei der­ar­ti­gen Pro­jek­ten mit ein­be­zo­gen. Es geht dar­um, dass die Mehr­heit der Bir­stei­ner Bür­ger dafür und nicht dage­gen sind! Mit einer Infor­ma­ti­ons­ver­an­stal­tung und einer dann fol­gen­den raschen Beschluss­fas­sung von Gemein­de­vor­stand und Gemein­de­ver­tre­tung bei einem Pro­jekt die­ser Grö­ßen­ord­nung ist es m.E. nicht getan – das wäre dann „ein Vor­set­zen“ und kei­nes­falls Bür­ger-Poli­tik oder Bür­ger­be­tei­li­gung! Unse­re Regi­on ist geprägt von einem länd­li­chen Cha­rak­ter. Ein­grif­fe, wie der Bau eines solch rie­si­gen Gebäu­des, das unse­re Orts­bil­der gra­vie­rend und ein­schnei­dend ver­än­dern wür­de, kön­nen nicht nach Gut­herrn­art oder per ord­re de muf­ti „durch­ge­peitscht“ wer­den, so mei­ne fes­te Über­zeu­gung. Ja, wer lang­sa­mer geht, kommt meist schnel­ler vor­an!“ weist Micha­el Volz auf ein geord­ne­tes und struk­tu­rier­tes Vor­ge­hen hin.

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Dabei gilt es, Stand heu­te, zahl­rei­che Her­aus­for­de­run­gen ‑auch wie­der im Sin­ne der Bür­ge­rin­nen und Bür­ger (sind die Gemein­de) — kom­plett zu berück­sich­tig­ten, zu behan­deln bzw. zu ent­wi­ckeln.

Kon­kre­ter (nicht abschlie­ßend):

  1. Sicher­zu­stel­len, dass durch das Rechen­zen­trum kei­ner­lei gesund­heit­li­che Beein­träch­ti­gun­gen (Laut­stär­ke etc.) für die Men­schen in unse­rer Gemein­de bestehen.
  2. Kann das Rechen­zen­trum an dem geplan­ten Stand­ort in der Nähe der Bir­stei­ner Schu­len ent­ste­hen oder gibt es Alter­na­tiv­stand­or­te? Dies gilt es zu prü­fen, da ohne­hin ein neu­es bzw. hei­len­des Bau­leit­plan-Ver­fah­ren für das Grund­stück vor­an­zu­stel­len ist. Zur­zeit dürf­te die Flä­che noch land­wirt­schaft­li­che Nutz­flä­che sein und muss dem­zu­fol­ge pla­nungs­recht­lich in gewerb­li­che Flä­che umge­wid­met wer­den.
  3. Die Fra­ge der Strom­ver­sor­gung ist so zu klä­ren, dass Bir­stein hier­von pro­fi­tiert, indem am Stand­ort etwa ein Umspann­werk geschaf­fen wird.
  4. Ehe es zu einer Ver­sor­gung des Rechen­zen­trums durch die ansäs­si­gen Wind­kraft-Betrei­ber-Fir­men kommt, sind zunächst die Bir­stei­ner Bür­ger, Fir­men und Selbst­stän­di­gen mit güns­ti­ge­rem „Bür­ger- und Fir­men­strom“ zu ver­sor­gen. Erst hier­nach das Rechen­zen­trum.
  5. Es gilt den Grund­satz-Beschluss für Frei­flä­chen-Pho­to­vol­ta­ik-Anla­gen (auf Unland) zu che­cken. Dabei darf ein „Honig aus­le­gen“ nicht dazu füh­ren, dass nur gewis­se Land­wir­te (son­dern alle) begüns­tigt wer­den.
  6. Pho­to­vol­ta­ik-Anla­gen auf gemeind­li­chen Flä­chen wer­den eben­so wie auf pri­va­ten Dach­flä­chen durch die Betrei­ber des Rechen­zen­trums finan­zi­ell geför­dert (bspw. mit ca. 3.000 € je 9 KWp-Anla­gen).
  7. Sämt­li­che Ent­ste­hungs­kos­ten und nach­ge­la­ger­te Auf­wen­dun­gen sind durch die Bau­her­ren­schaft, den Inves­tor, den Betrei­ber oder die Daten-Fir­ma zu tra­gen. Auf die Bür­ge­rin­nen und Bür­ger (Gemein­de) sind kei­ner­lei Kos­ten umzu­le­gen, sie tre­ten auch in keins­ter Wei­se ins Obli­go.
  8. Für das Rechen­zen­tren wird kein zusätz­li­cher täg­li­cher Was­ser­be­darf von Bir­stein gewährt. Es kühlt sich in sich selbst!
  9. Beim Bau des Rechen­zen­trums wird nach einem offe­nen Ver­fah­ren (kein Hand­auf­le­gen) allen orts­an­säs­si­gen Fir­men die Gele­gen­heit gege­ben, ent­spre­chen­de Ange­bo­te abzu­ge­ben.
  10. Die brand­schutz­recht­li­chen Geset­ze und Regu­la­ri­en sind voll­um­fas­send zu erfül­len. Dabei gilt es mind. zwei Stand­ort-Feu­er­weh­ren im Ein­satz­fall ide­al aus­zu­rüs­ten. Die Kos­ten­über­nah­me erfolgt durch die Bau­her­ren­schaft, den Inves­tor, den Betrei­ber oder die Daten-Fir­ma. Auf die Bür­ge­rin­nen und Bür­ger (Gemein­de) wer­den kei­ner­lei Kos­ten umzu­le­gen.
  11. Die Abwär­me des Rechen­zen­trums ist in das Nah­wär­me-Netz von Bir­stein kos­ten­frei ein­zu­spei­sen.
  12. Die kli­ma­ge­setz­li­chen Vor­ga­ben sind zu beach­ten.
  13. Die Gewer­be­steu­ern, die auf­grund des Gewinns des Bir­stei­ner-Rechen­zen­trums (bspw. Data-Port, Data 4 etc.) jähr­lich erwirt­schaf­tet wer­den, müs­sen in vol­ler Höhe an die Gemein­de Bir­stein ent­rich­tet wer­den. Ggf. muss der Kon­zern, die Fir­ma eine Betriebs­auf­spal­tung für Bir­stein vor­neh­men, damit dies Rea­li­tät wird. Allen ande­ren Kon­struk­ten (Gewer­be­steu­er nach Arbeits­neh­mer­an­tei­len, Hol­ding-Model­len etc.) ist eine Absa­ge zu ertei­len.
  14. Die gemach­ten Erfah­run­gen von ande­ren Kom­mu­nen wie Hat­ters­heim, Schöneck oder Hanau wer­den im wei­te­ren Umset­zungs­pro­zess ein­be­zo­gen.
  15. Etwa­ige För­de­run­gen von Kom­mu­nen aus dem Son­der­ver­mö­gen (kre­dit­fi­nan­zier­ter 500 Mil­li­ar­den-Topf des Bun­des) für Infra­struk­tur und Kli­ma­neu­tra­li­tät sind nach deren Gesetz­ver­ab­schie­dung zu schöp­fen. Dies gilt über­dies für wei­te­re För­der-Töp­fe, auch sie gilt es im wohl­ver­stan­de­nen Sin­ne der Bir­stei­ner Bür­ge­rin­nen und Bür­ger (Gemein­de) zu eru­ie­ren und zu heben.

Auch eine Bür­ger­be­fra­gung nach Fest­ste­hen der maß­geb­li­chen Rah­men­da­ten, auch der oben genann­ten, wer­de ich jeden­falls n i c h t aus­schlie­ßen. 

Da wir in unse­rer Kom­mu­ne umfas­sen­der und wei­ter­den­ken müs­sen, sage ich jetzt schon, dass wir die ange­kün­dig­ten 10, 50, 150, 200 oder 400 Arbeits­plät­ze am Stand­ort natür­lich mit Leben erfül­len wer­den. Sobald klar ist, ob Data-Port, Data4, North Data oder Jeff Besos, ihre Daten in Bir­stein (Deutsch­land) ver­wah­ren las­sen, müs­sen wir Bau­ge­bie­te bzw. Bau­mög­lich­kei­ten aus­wei­sen. Auch weil wir der­zeit kei­ne Mög­lich­kei­ten mehr haben.

Es gilt Zuzug zu ermög­li­chen, damit mehr Men­schen in Bir­stein ansie­deln. Dies hat dann auch eine posi­ti­ve Aus­wir­kung auf die Ein­kom­men­steu­er-Antei­le der Gemein­de Bir­stein.

Ob sich dann tat­säch­lich alle IT-ler oder ande­re Arbeit­neh­mer des Rechen­zen­trums nach Bir­stein bewe­gen und umzie­hen, steht auf einem ande­ren Blatt. Das Arbeits­le­ben ist mit­ten in einem epo­cha­len Umbruch und das betrifft auch gera­de die IT-Bran­che. Red­un­dan­tes und fle­xi­bles Arbei­ten im Home-Office etc. ist zum Regel­fall gewor­den. Ggf. muss die Schaf­fung eines Hei­mat-Büros (nutz­bar für Mit­ar­bei­ten­de ver­schie­de­ner Arbeits­ge­ber) in Erwä­gung gezo­gen wer­den.

Beim Zuzug von Fami­li­en von Mit­ar­bei­ten­den gilt es auch die Bedar­fe von wei­te­ren Kin­der­gar­ten­plät­zen zu erhe­ben und erfor­der­li­chen­falls zu decken. 

Bei alle­dem ist es für Micha­el Volz wich­tig, dass die Port­mo­nee der Bir­stei­ner spür­bar ent­las­tet wer­den – daher steht güns­ti­ger Bür­ger- und Fir­men­strom an ers­ter Stel­le!

An zwei­ter Stel­le erst die Strom­ver­sor­gung des Rechen­zen­trums.

BÜRGER- UND FIRMENSTROM

Daher gilt es vor­ran­gig güns­ti­gen Bür­ger- und Fir­men-Strom nach dem Vor­bild der Gemein­den Feld­heim (Bran­den­burg), Ems­kir­chen-Maus­dorfs und Ascha (Markt­ge­mein­den in Bay­ern) für Bir­stein vor­zu­hal­ten. Dies ins­be­son­de­re, wenn neben den Wind­parks Fisch­born und Auro­ra ggf. Het­ters­roth noch umfas­sen­der ertüch­tigt wer­den muss – wie der Flur­funk berich­te­te – um die hor­ren­den Strom­be­dar­fe zu bedie­nen.

Wich­tig bei alle­dem ist, dass die All­ge­mein­heit, also die Bür­ge­rin­nen und Bür­ger Bir­steins (Gemein­de) von dem Rechen­zen­trum unmit­tel­bar und mit­tel­bar pro­fi­tie­ren und par­ti­zi­pie­ren, nur das schafft dann eine gewis­se Akzep­tanz.

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