Bericht Osthessen-News vom 22.10.25 — Link
- Kurzer Lebenslauf: Alter, Beruf, politische Laufbahn
Michael Volz – Unabhängig. Bürgernah. Engagiert. Für Birstein.
Mein Name ist Michael Volz, ich bin 56 Jahre alt, lebe seit meiner Geburt in Birstein und kenne unsere Gemeinde mit all ihrem besonderen Charme – und vielen ihrer Menschen – sehr gut. Ich bin verheiratet mit meiner Frau Andrea. Zur Familie gehören unsere Söhne Johannes und Dominik, dessen Partnerin Sabrina und unser Hund Willi.
Beruflich bin ich seit fast 40 Jahren in der Hessischen Finanzverwaltung tätig – als Finanzwirt und freigestellter Vorsitzender des Bezirkspersonalrats bei der Oberfinanzdirektion Frankfurt. Wir vertreten rund 11.000 Beschäftigte an etwa 30 Dienststellen. Zudem bin ich Vorsitzender des Personalrats beim Finanzamt Gelnhausen.
Auch ehrenamtlich bin ich seit Jahrzehnten aktiv – ob als Ortsvorsteher, Gemeindevertreter, Vorsitzender des Vogelschutzvereins oder früher als Jugendtrainer und Fußballer. In der Gewerkschaft (DSTG Hessen) bin ich seit 2009 Landesvorsitzender. Zehn Jahre war ich zudem Mitglied im Rundfunkrat des Hessischen Rundfunks. Mein vielfältiges Netzwerk werde ich für Birstein nutzen.
Politisch bin ich unabhängig und kandidiere auch als Parteiloser – frei von Parteizwängen. Für mich zählt der beste Vorschlag, nicht die parteiliche Herkunft. Als es nicht mehr um Inhalte ging, habe ich die SPD verlassen – noch bevor sie mich ausschließen konnten.
Mein Ziel: Mit gelebter Bürgernähe, Erfahrung, Unabhängigkeit und einem klaren Blick auf das Wesentliche das Beste für Birstein bewegen.
- Warum haben Sie sich entschieden, für das Bürgermeisteramt in Birstein zu kandidieren?
Bürgermeister von Birstein möchte ich werden, da ich davon überzeugt bin, dass ich die Anforderungen an das Amt des Bürgermeisters erfülle, mir die Aufgabe zutraue — es werden möchte und Birstein Luft nach oben hat. Zudem musste ich feststellen, dass effektive Politik für die Bürgerinnen und Bürger (sie sind die Gemeinde) aus der zweiten Reihe heraus nicht möglich ist. Sätze wie: „Wir können es uns zwar nicht leisten, wir machen es aber trotzdem“ werden bei einem Bürgermeister Michael Volz der Vergangenheit angehören. Zudem möchte ich meiner Heimatkommune von meinen vielfältigen Berufs- und Verwaltungserfahrungen sowie den Leitungs- und Führungskompetenzen etwas direkt zurückgeben.
- Was würden Sie als Bürgermeister anders machen, als Ihr Vorgänger?
Bürgernah. Fair. Für alle da. Bürgernähe ist in unseren 16 Dörfern gelebte Erwartung – und für mich Herzenssache. Als Bürgermeister werde ich für alle da sein – unabhängig, ansprechbar und ohne parteipolitische Scheuklappen.
20 Bürger-Gesprächen habe ich in allen Ortsteilen durchgeführt und inklusive der weiteren Veranstaltungen bin ich mehr als 1.000 Birsteinerinnen und Birsteinern begegnet – das ist mein Verständnis von direktem Austausch und gelebtem Respekt. Auch künftig bleibe ich im Gespräch: mit regelmäßigen Bürgermeister-Sprechstunden, offenen Formaten und Besuchen bei Vereinen, Feuerwehren, Unternehmen und Veranstaltungen auch am Wochenende. Nähe schafft Vertrauen – und Vertrauen ist die Grundlage guter Kommunalpolitik.
Ein starker Servicebereich „Rathaus“ ist mir ebenso wichtig. Künftig sollen Vereine, Freiwillige Feuerwehren, Unternehmen und Freiberufler zuverlässig mit allen relevanten Informationen aus Bund, Land, Kreis und Gemeinde versorgt werden. Dazu wird die Homepage modernisiert und crossmedial ausgebaut – nutzerfreundlich und auf dem neuesten Stand.
Was mich leitet, ist der Grundsatz der Gleichbehandlung. Ich werde niemanden bevorzugen oder benachteiligen – denn jede Form der Ungleichbehandlung kommt am Ende die Bürgerinnen und Bürger teuer zu stehen. Unsere Gemeinde sind wir ALLE – und ich stehe für eine faire, transparente und respektvolle Verwaltung.
- Was sind Ihre drei Top-Themen auf der Agenda, die Sie angehen würden?
Es sind 4 Top-Themen, die einander bedingen. Ich stehe für solide und seriöse Gemeinde- und Bürgerpolitik ein. Deswegen liegen meine Schwerpunkte bei:
- Wirtschaft & Standortentwicklung
- Lebensqualität & Infrastruktur
- Familie, Ehrenamt, Vereine, Feuerwehren, Ortsbeiräte etc.
- Finanzielle Stabilität – effizientes Haushaltsmanagement – Einnahmen mehren, Ausgaben prüfen und minimieren und eine faire Verteilung der verfügbaren Ressourcen
Da ich gewohnt bin substanziell zu arbeiten, sind das keine leeren Floskeln. Insofern möchte ich stets auf meine ausgearbeiteten
Programme für Birstein hinweisen:
- Birsteiner ‑Familien-Generationen-Plan 1.0
- Vereins- Ehrenamts-Programm Birstein
- Firmen-Förder-Konzept-Birstein,
die natürlich gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern sowie den Gremien fortentwickelt und sukzessive umgesetzt werden. Sie sind auf der Homepage nachlesbar. Den Birsteiner-Plan, also einen roten Faden, wohin wir uns entwickeln wollen, werden wir unter meiner Initiative erarbeiten. Das im Nebel herumgestochere muss ein Ende haben.
- Mit welchem Slogan werben Sie um die Wähler?
Für Birstein – Einer von uns – Michael Volz
Von hier – für hier! Unabhängig & Parteilos
- Wo liegen Ihre Stärken?
Ich stehe für Bodenständigkeit, Tatkraft und Gestaltungswillen. Mit Erfahrung in Organisation, Personal- und Gremienführung bringe ich strategisches Denken und ein gutes Geschick für Netzwerke und Themenentwicklung mit. Im Mittelpunkt steht für mich stets die Sache – nicht die Person. Es geht darum, die besten Ideen voranzubringen, unabhängig von ihrer Herkunft. Eine Ich-AG werde ich nie sein.
- Was macht Birstein aus Ihrer Sicht so besonders?
Was unsere Gemeinde stark macht, sind die Menschen – ihr Engagement in Vereinen, Feuerwehren etc. und Ortsbeiräten. Ihnen gilt mein Dank und meine Anerkennung! Ohne diesen Ehrenamtsgeist gäbe es unseren Zusammenhalt nicht. Genau das will ich weiter stärken – mit dem Vereins-Ehrenamts-Programm, das alle Vereine und Ehrenamtlichen unterstützt. Den Ehrenamtler gebührten mein Dank und meine Anerkennung!
Auch unsere Natur, die Tiere, die Wälder, die Weiher und die Landwirtschaft – ob haupt- oder nebenerwerblich – brauchen besondere Aufmerksamkeit. Und beim Tourismus liegt noch viel Potenzial, das wir gemeinsam heben werden.
8.Wie verbringen Sie den Wahlsonntag?
Zunächst zuhause mit der Familie beim Frühstück. Die Brötchen werde ich wie jeden Sonntag holen. Danach werden wir mit dem Hund Gassi gehen und dann gemeinsam das Wahlbüro aufsuchen und wählen. Evtl. schaue ich mir noch ein Fußballspiel an. Abends sind wir zunächst im Rathaus und danach trifft sich das Unterstützer-Team (mehr als 60 Birsteiner) und Freunde bei den Dalles Kickern in Unterreichenbach.
9.Was wäre Ihre erste Amtshandlung als neuer Bürgermeister?
Natürlich werde ich mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zunächst reden.
Ganz wichtig sind mir die Begegnungsformate, die wir auf allen Ebenen benötigen. Insofern werde ich den Vereinsring aller Birsteiner Vereine wieder ins Leben rufen. Das Ehrenamt gilt es seitens des Bürgermeisters und der Gemeindeverwaltung ganz intensiv zu stärken. Nur mit den Ehrenamtlern können wir unsere dörflichen Gemeinschaften in unseren 16 Ortschaften erhalten. Da werde ich Motor sein. Die Bürger-Gespräche werden standardisiert und neben den wöchentlichen Sprechstunden erhalten. Die Bürgerinnen und Bürger haben einen Anspruch zu wissen, wohin die gemeindliche Reise geht. Auch unsere Firmen und Freiberufler müssen über Formate zusammengeführt werden. Auch hier werden regelmäßige Treffs stattfinden, um auch andere Unternehmen auf uns aufmerksam zu machen. Meine Agilität und das Wissen, wie man sich ideal bewegt, werden hilfreich sein.
Aber konkret werden wir Einfaches und Wirkungsvolles gleich machen. So wird die Bildung des Vereinsrings, die vierzehntägigen Ferienspiele, das Frauen-Frühstück, der Männer-Abend, der Seniorenausflug, die Firmen- & Freiberufler-Treffs, die Vereins-Treffs, die Jugendbildungsreisen, das Jugend-Parlament, der mehrtägige Gemeindeausflug oder auch ein Familien-Gemeinde-Tag ebenso angepackt, wie die Einrichtung des Marktmeister und die Veranstaltungs-Reihe „Birstein GROSS denken“. Die Begegnungsformate sind sowohl für die Innen- wie die Außenwirkung enorm wichtig, einfach umsetzbar und haben keine bzw. kaum Kostenrelevanz für unsere Bürgerinnen und Bürger (Gemeinde).
Nochmal zu den Mitarbeitern! Immerhin hatten wir in der abgelaufenen Amtszeit über 10 Personalabgänge, bei 25 Mitarbeitenden im Rathaus ist das keine übliche Fluktuation mehr. Es sind ja nicht nur die Menschen, sondern auch deren Kompetenzen. Ich bin überzeugt, wir brauchen eine neue Führungskultur im Rathaus, natürlich sehen das „Begünstigte“ etwas anders, das kommt auch bei mir an. Aber auch diese Kolleginnen und Kollegen werden sich an einem neuen Bürgermeister orientieren – wenn der Chef mit gutem Beispiel vorangeht und professionelle Verwaltungsarbeit vorlebt, werden sich die Mitarbeitenden allemal hieran orientieren. Deshalb geht es gleich nach dem Amtsantritt an die Arbeit!
- Was haben wir Sie nicht gefragt, worauf Sie aber gerne eine Antwort geben möchten?
Wer niedrige Steuer- und Abgaben haben möchte, der wählt am 26.10.2025 den Haushalts- und Finanzexperten Michael Volz. Wir werden Gestalten, Verwalten und Haushalten im besten Bürger-Sinne.
So gilt es die Finanzen und die Liquidität fest in den Blick zu nehmen. Ich verspreche nur Eines: Ich werde alles daransetzen, die Einnahmen durch Firmenbindung und Gewinnung zu mehren, die Ausgaben auf den Prüfstand zu stellen und die Verteilung der vorhandenen Haushaltsmittel gerecht vorzunehmen. Mit mir wird es keine Sperenzien geben. Denn das belastet am Ende die Portmonee der Bürgerinnen und Bürger (sie sind die Gemeinde) und die kommen sich dann von der Gemeindepolitik verraten und verlassen vor. Das gilt es in mehrerlei Hinsicht zu vermeiden.
