PRESSEMITTEILUNG: Volz für Erhalt der Kita „Zwer­gen­stüb­chen“ in Lichen­roth

Bir­stein, 27. August 2025

„Soll­te ich am 26. Okto­ber 2025 das Ver­trau­en der Bür­ge­rin­nen und Bür­ger gewin­nen, wer­de ich mich als Bür­ger­meis­ter mit aller Kraft dafür ein­set­zen, dass der Kin­der­gar­ten Zwer­gen­stüb­chen als fes­ter Bestand­teil der Betreu­ungs­in­fra­struk­tur im Bir­stei­ner Ober­land bestehen bleibt. Eine Schlie­ßung zuguns­ten ande­rer Ein­rich­tun­gen etwa dem „Läm­mer­schlupp“ (pri­va­ter Trä­ger-Ver­ein) leh­ne ich ent­schie­den ab“, so Volz.

Micha­el Volz spricht sich dabei aus­drück­lich gegen jeg­li­che Stra­te­gie aus, bei der gemein­de­ei­ge­ne und pri­va­te Ein­rich­tun­gen gegen­ein­an­der aus­ge­spielt wer­den. Die aktu­ell gesperr­te Hoch­ebe­ne im Gebäu­de des Kin­der­gar­tens Zwer­gen­stüb­chen müs­se auf ihre Stand­si­cher­heit, Unfall­ge­fahr und Flucht­we­ge über­prüft und bei Bedarf saniert wer­den – anstel­le einer Auf­ga­be der Ein­rich­tung.

„Eine Abwick­lung auf dem Rücken der Kin­der, Eltern und Groß­el­tern aus Lichen­roth, Völz­berg, Wett­ges und Wüst­wil­len­roth wird es mit mir nicht geben. Die­se Fami­li­en haben ein Anrecht auf wohn­ort­na­he Betreu­ung und dür­fen nicht zum Spiel­ball irgend­wel­cher Tak­ti­ken wer­den. Wer das Ober­land igno­riert, spal­tet unse­re Gemein­de“, so Micha­el Volz.

Kri­ti­sche Fra­gen zur aktu­el­len Ent­wick­lung

Volz äußert kla­re Zwei­fel, ruft zur eige­nen Mei­nungs­bil­dung auf und stellt in die­sem Zusam­men­hang zen­tra­le Fra­gen:

  • War­um wur­de Anfang April 2025 noch offi­zi­ell fest­ge­stellt, dass kein zusätz­li­cher Bedarf an Kin­der­gar­ten­plät­zen bestehe?
  • Wie konn­te es dazu kom­men, dass der Bedarf des pri­vat betrie­be­nen Kin­der­gar­tens „Läm­mer­schlupp“ schein­bar erst Mit­te April 2025 bekannt wur­de – bzw. auf wel­cher Daten­grund­la­ge?
  • War­um hat die Gemein­de einen Bau­wa­gen im Wert von über 100.000 Euro für den pri­va­ten Trä­ger beschafft, wenn dort aktu­ell freie Kapa­zi­tä­ten bewor­ben wer­den?
  • War­um erfolg­te ein Sin­nes­wan­del in Bezug auf die Unter­stüt­zung des Natur­kin­der­gar­tens, nach­dem die­ser in den Vor­jah­ren noch kri­tisch finan­zi­ell betrach­tet wur­de? Wis­sen die Ver­ant­wort­li­chen des „pri­va­ten Trä­gers“ noch, wie ihnen Mit­glie­der der Gemein­de­ver­tre­tung sei­ner­zeit hel­fen muss­ten?
  • Sol­len bewusst Res­sour­cen aus der Kin­der­be­treu­ung in Lichen­roth abge­wi­ckelt wer­den, um an ande­rer Stel­le ‑etwa im Ver­wal­tungs­ap­pa­rat- Stel­len zu schaf­fen?
  • Wel­che Über­le­gun­gen und Plä­ne der Umwid­mung oder gar zur Ver­äu­ße­rung des Grund­stücks am Stand­ort Lichen­roth gibt es?
  • Sind Bür­ger und Kin­der aus den Ober­land-Dör­fern bei gewis­sen Ent­schei­dungs­trä­gern weni­ger wert? Was hal­ten die Betrof­fe­nen, also die Eltern, Groß­el­tern, Kin­der, die Orts­bei­rä­te etc. der Dör­fer- von der­ar­ti­gen Ent­wick­lun­gen und was hält der zustän­di­ge Lichen­rö­ther Eltern­bei­rat hier­zu?
  • Bedarf es erst sol­cher Ver­öf­fent­li­chun­gen, um eine Gemein­de­po­li­tik zu errei­chen, die dann gemein­wohl­ori­en­tiert und trans­pa­rent wird?

“Dies alles und viel­leicht noch mehr dürf­te in Rede ste­hen. Wich­tig: Letzt­lich muss stets sicher­ge­stellt sein, dass kom­mu­na­le Ent­schei­dun­gen dem Wohl der All­ge­mein­heit die­nenund nicht nach par­tei­po­li­ti­schen oder oppor­tu­nis­ti­schen Inter­es­sen getrof­fen wer­den. Auch die­ses Bei­spiel belegt wie­der ein­mal: So wie es der­zeit läuft, darf und kann es ein­fach nicht wei­ter­ge­hen!!! Am 26. Okto­ber 2025 haben die Bür­ge­rin­nen und Bür­ger die Wahl – über den Kurs der nächs­ten Jah­re, über Ernst­haf­tig­keit in der Kom­mu­nal­po­li­tik, über Ver­läss­lich­keit und Trans­pa­renz in Bir­stein. Ich ste­he für eine Poli­tik des Aus­gleichs, des offe­nen Bür­ger-Dia­logs, des gesun­den Men­schen­ver­stan­des und der kla­ren Ver­ant­wor­tung gegen­über allen Orts­tei­len –auch den Dör­fern des Ober­lan­des“, so Micha­el Volz abschlie­ßend.

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