Häu­fi­ge Fra­gen

All­ge­mei­ne Fra­gen & Ant­wor­ten

Wann ist Bür­ger­meis­ter­wahl in Bir­stein?

Die Bür­ger­meis­ter­wahl in Bir­stein fin­det am Sonn­tag, den 26. Okto­ber 2025 in den Wahl­räu­men in den ein­zel­nen Orts­tei­len statt. Wenn im ers­ten Wahl­gang kein Kan­di­dat die abso­lu­te Mehr­heit von über 50 % der Stim­men erzielt, wird eine Stich­wahl zwi­schen den Kan­di­da­ten mit den meis­ten Stim­men durch­ge­führt. Die­se Stich­wahl wäre 14 Tage spä­ter am Sonn­tag, den 09. Novem­ber 2025.

Wel­che Kan­di­da­ten tre­ten bei der Wahl an?

Ich, Micha­el Volz kan­di­die­re als unab­hän­gi­ger und par­tei­lo­ser Kan­di­dat. Zudem Fabi­an Fehl für die SPD, Johan­nes Wel­brink für die CDU und zuletzt hat Enri­co Ger­hardt eben­falls sei­ne Bewer­bung bekannt gemacht.

Wie oft fin­den Bür­ger­meis­ter­wah­len in Bir­stein statt?

Bür­ger­meis­ter­wah­len fin­den auf­grund lan­des­ge­setz­li­cher Bestim­mun­gen immer im Abstand von jeweils 6 Jah­ren statt. Die Wahl­ter­mi­ne wer­den vom Wahl­amt der Gemein­de immer recht­zei­tig bekannt gege­ben, so dass sich die Bür­ge­rin­nen und Bür­ger der Groß­ge­mein­de infor­mie­ren und an der Wahl teil­neh­men kön­nen.

Wie vie­le Stim­men hat man bei der Bür­ger­meis­ter­wahl?

Bei einer Bür­ger­meis­ter­wahl haben Wäh­le­rin­nen und Wäh­ler je eine Stim­me, mit der sie einen Kan­di­da­ten wäh­len kön­nen.
Ich freue mich, wenn Sie/Du mich mit Ihrer/Deiner Stim­me unter­stützt.

Wer ist wahl­be­rech­tigt bei der Bür­ger­meis­ter­wahl in Bir­stein?

Wahl­be­rech­tigt sind alle deut­schen Staats­bür­ge­rin­nen und ‑bür­ger sowie Bür­ge­rin­nen und Bür­ger aus EU-Mit­glieds­staa­ten, die das 18. Lebens­jahr voll­endet haben und ihren Haupt­wohn­sitz in Bir­stein haben. Eine Ein­tra­gung ins Wäh­ler­ver­zeich­nis ist eben­falls erfor­der­lich.

Wel­che Auf­ga­ben hat der Bür­ger­meis­ter von Bir­stein?

Der Bür­ger­meis­ter von Bir­stein ist für die Lei­tung der Gemein­de­ver­wal­tung und reprä­sen­tiert die Gemein­de nach außen. Zu den Haupt­auf­ga­ben gehö­ren die Umset­zung von Beschlüs­sen der Gemein­de­ver­tre­tung, die Haus­halts­pla­nung und ‑über­wa­chung sowie die Ver­ant­wor­tung für kom­mu­na­le Ein­rich­tun­gen. Der Bür­ger­meis­ter ist außer­dem Ansprech­part­ner für die Bür­ge­rin­nen und Bür­ger und trägt zur Ent­wick­lung und För­de­rung der gemeind­li­chen Infra­struk­tur und des Gemein­we­sens ent­schei­dend bei.

Der höchs­te Ver­tre­ter der Kom­mu­ne ist der Gemein­de­ver­tre­ter-Vor­sit­zen­de, da er als Par­la­ments­prä­si­dent sämt­li­che Kom­pe­ten­zen genießt, die die Gemein­de­ver­tre­tung als obers­tes Organ der Gemein­de Bir­stein anlan­gen.

Wie läuft die Brief­wahl bei der Bür­ger­meis­ter­wahl ab?

Für die Bür­ger­meis­ter­wahl in Bir­stein kön­nen Wahl­be­rech­tig­te Brief­wahl bean­tra­gen. Die Brief­wahl­un­ter­la­gen müs­sen recht­zei­tig vor dem Wahl­tag ‑nach Erhalt der Benach­rich­ti­gung über die Wahl­be­rech­ti­gung- beim Wahl­amt ange­for­dert wer­den. Nach Erhalt der Unter­la­gen fül­len die Wäh­le­rin­nen und Wäh­ler den Stimm­zet­tel aus, legen ihn in den Wahl­um­schlag und sen­den die­sen zusam­men mit dem unter­schrie­be­nen Wahl­schein an das Wahl­amt zurück.
Wich­tig: Die aus­ge­füll­ten Unter­la­gen müs­sen spä­tes­tens am Wahl­tag vor Ablauf der Wahl­zeit beim Wahl­amt ein­ge­gan­gen sein. ent­schei­dend bei.

Der höchs­te Ver­tre­ter der Kom­mu­ne ist der Gemein­de­ver­tre­ter-Vor­sit­zen­de, da er als Par­la­ments­prä­si­dent sämt­li­che Kom­pe­ten­zen genießt, die die Gemein­de­ver­tre­tung als obers­tes Organ der Gemein­de Bir­stein anlan­gen.

Wie wird der Bür­ger­meis­ter in Bir­stein gewählt?

Der Bür­ger­meis­ter von Bir­stein wird direkt von den wahl­be­rech­tig­ten Bür­gern gewählt. Dabei gewinnt der Kan­di­dat die Wahl, der die abso­lu­te Mehr­heit der Stim­men (über 50 %) erhält. Soll­te kein Kan­di­dat im ers­ten Wahl­gang die abso­lu­te Mehr­heit errei­chen, fin­det ein zwei­ter Wahl­gang (Stich­wahl) zwi­schen den bei­den Kan­di­da­ten statt, die im ers­ten Wahl­gang die meis­ten Stim­men hat­ten.

Wann wer­den die Ergeb­nis­se der Bür­ger­meis­ter­wahl bekannt­ge­ge­ben?

Die Wahl­er­geb­nis­se in den ein­zel­nen Wahl­bü­ros in den 16 Dör­fern der Groß­ge­mein­de
noch am Abend des Wahl­ta­ges aus­ge­zählt und ermit­telt sowie bekannt­ge­ge­ben. Dabei ist davon aus­zu­ge­hen, dass die Ergeb­nis­se auch online auf der offi­zi­el­len Web­site der Gemein­de ver­öf­fent­licht wer­den. Zudem wer­den sie in loka­len Nach­rich­ten und der Pres­se zuge­lei­tet.

Müs­sen die Bir­stei­ner Bür­ger ggf. meh­re­re Bür­ger­meis­ter (2) bezah­len?

Nein, nur bei einer Wie­der­wahl eines bereits gewähl­ten Bür­ger­meis­ters fal­len fort­lau­fen­de Kos­ten für die Gemein­de Bir­stein an.
Dabei muss eine Amts­zeit von min­des­tens 8 Jah­ren erreicht wer­den, nur dann hat er Ansprü­che auf Pen­si­on im Rah­men der beam­ten­recht­li­chen Vor­schrif­ten (ab dem 60. Lebens­jahr bzw. dem 55. Lebens­jahr) mit min­des­tens 35 Pro­zent sei­ner letz­ten Bezü­ge.

Per­sön­li­che Fra­gen & Ant­wor­ten

War­um kan­di­die­re ich (Micha­el Volz) um das Bür­ger­meis­ter­amt Bir­steins?

Bir­stein braucht einen Bür­ger­meis­ter, der wirt­schaft­lich, stra­te­gisch und aktiv denkt und han­delt sowie gestal­tet, ver­wal­tet und haus­hal­tet.

Eben ein Bür­ger­meis­ter für ALLE – unab­hän­gig, enga­giert, gründ­lich arbei­tend mit weit­rei­chen­den Erfah­run­gen, guten Kom­pe­ten­zen und viel­fäl­ti­gen Kon­tak­ten, die er für Bir­stein und deren Bür­ge­rin­nen und Bür­ger ein­setzt. Er muss die Men­schen und unse­re Men­ta­li­tät von der Pike auf Ken­nen und selbst leben.

Ich bin über­zeugt: „Bir­stein hat noch gehö­rig Luft nach oben, es geht viel mehr. Mehr Weit­sicht, mehr Enga­ge­ment, mehr Ver­ant­wor­tungs­be­wusst­sein“.

Und ich muss­te fest­stel­len, dass es aus der 2. Rei­he her­aus nicht mög­lich ist, ver­nünf­ti­ge Poli­tik für die Bir­stei­ner Bür­ge­rin­nen und Bür­ger zu machen. Da kann eine Gemein­de­ver­tre­tung noch so tol­le Beschlüs­se fas­sen, wenn der Ver­wal­tungs­chef sie nicht oder nur mit sei­nem Kopf umsetzt, da stößt Demo­kra­tie an Gren­zen. Schlüs­sel­er­leb­nis war für mich, als zwei Mal der Satz fiel: „Wir kön­nen es uns zwar nicht leis­ten, wir machen es aber trotz­dem“. Mei­ne Fra­ge hier­auf: „Wür­dest Du bzw. Ihr das mit Eurem eige­nen Geld auch so machen“ blieb unbe­ant­wor­tet.

Für mich steht fest: „So, wie es eben ist, kann und darf es nicht blei­ben oder wei­ter­ge­hen“ – daher bewer­be ich mich um die Posi­ti­on des Bir­stei­ner Bür­ger­meis­ters.

Wel­che Fähig­kei­ten brin­ge ich mit, um die­ses Amt aus­zu­üben?

Bereits  39 Jah­re arbei­te ich in einer klas­si­schen Ver­wal­tung, der Hes­si­schen Finanz­ver­wal­tung. Seit 2008 bin ich Vor­sit­zen­der des Bezirks­per­so­nal­ra­tes der Ober­fi­nanz­di­rek­ti­on Frank­furt am Main. Wir küm­mern uns um ca. 11.000 Beschäf­tig­te und 30 Dienst­stel­len. Mein Dienst­sitz ist das Finanz­amt Geln­hau­sen, wo ich seit mehr als 20 Jah­ren Vor­sit­zen­der des Per­so­nal­ra­tes bin.
Zudem bin ich seit 2009 im Ehren­amt Vor­sit­zen­der der DSTG Hes­sen, der mit­glie­der­größ­ten Ein­zel­ge­werk­schaft des Beam­ten­bun­des. In Haupt- und Ehren­äm­tern konn­te ich weit­rei­chen­de Füh­rungs­er­fah­run­gen und umfas­sen­de Kom­pe­ten­zen ins­be­son­de­re in Orga­ni­sa­ti­ons- und Per­so­nal­fra­gen sowie in Finanz- und Haus­halts­fra­gen sam­meln.
Ich hal­te mich für bes­tens vor­be­rei­tet und möch­te mei­ner Hei­mat­ge­mein­de etwas zurück­ge­ben.
Kla­rer Men­schen­ver­stand und Kon­takt­freu­de ste­hen dabei für mich an ers­ter Stel­le – nur über das Gespräch kom­men wir zu Lösun­gen.

Was ver­bin­de ich mit den Auf­ga­ben eines Bür­ger­meis­ters?

Das soge­nann­te Anfor­de­rungs­pro­fil ist wich­tig. Viel­leicht soll­te man die­ses ein­mal öffent­lich machen, damit sich Kan­di­da­ten kei­ne fal­schen Vor­stel­lun­gen machen von die­sem Job. Inso­fern muss auch ein Bir­stei­ner Bür­ger­meis­ter „ver­wal­ten und gestal­ten“ kön­nen. Der Gestal­tungs­wil­le und auch das Kön­nen, das Beherr­schen von Ver­wal­tungs­recht, hier­zu sind eben­so uner­läss­lich, wie er Ver­wal­tungs­ken­ner und Kön­ner sein muss. Letzt­lich geht es um Struk­tu­ren, kur­ze Ent­schei­dungs­we­ge und gleich­wohl geord­ne­te Geschäfts­pro­zes­se. Das dür­fen die Bür­ge­rin­nen und Bür­ger von ihrem „Meis­ter“ erwar­ten. Ein Bür­ger­meis­ter muss also sach­kun­dig sein bzw. sich machen in Ver­wal­tungs- und Rechts­fra­gen und die Behör­den­ab­läu­fe einer öffent­li­chen Ver­wal­tung beherr­schen. Er hat die Lei­tung der Kom­mu­nal­ver­wal­tung Bir­stein inne, muss sie lei­ten, muss die Fähig­kei­ten, die Kom­pe­ten­zen der Mit­ar­bei­ter­schaft erken­nen und im Sin­ne der Kom­mu­ne und der Bür­ge­rin­nen und Bür­ger effek­tiv nut­zen. So muss er die vor­han­de­ne Mit­ar­bei­ten­den för­dern, for­dern, fort­bil­den, Fähig­kei­ten her­aus­prä­gen und ein vor­bild­li­cher Vor­ge­setz­ter sein, der Empa­thie in sich trägt. Dazu gehört die sozia­le Kom­pe­tenz und Respekt, um Men­schen gewin­nen zu kön­nen. Er muss als Rat­haus­chef s e l b s t mit bes­tem Bei­spiel in der Behör­de vor­an­ge­hen, die Arbeit inten­siv anneh­men und auf­neh­men und als Chan­ce sowie als Ser­vice­leis­tung ver­ste­hen. Denn die Mit­ar­bei­ten­den ori­en­tie­ren sich stets an ihren Füh­rungs­kräf­ten! Ein Bür­ger­meis­ter muss das demo­kra­ti­sche ver­fass­te Auf­ga­ben- und Rol­len­ver­ständ­nis von Par­la­ment, Regie­rung und Ver­wal­tung ken­nen, aner­ken­nen und leben. Das gilt für alle Gre­mi­en: Orts­bei­rä­te, Gemein­de­vor­stand und Gemein­de­ver­tre­tung. Kom­mu­ni­ka­ti­ons­tie­fe und Kom­mu­ni­ka­ti­ons-Wil­le muss sowohl in Wort wie auch in Schrift ide­al und aus­ge­prägt vor­han­den sein. Dabei gilt es Nie­man­den zu stig­ma­ti­sie­ren, was eine grds. Fra­ge­stel­lung von Respekt und Anstand bedingt. Eine gewis­se Ver­wen­dungs­brei­te ist eben­so von Vor­teil, wie der Weit­blick, um Posi­ti­ves von blo­ßen Nebel­ker­zen zu erken­nen. Wich­tig in unse­rer Situa­ti­on dürf­te sein, dass ein Bir­stei­ner Bür­ger­meis­ter ein erst­klas­si­ger Netz­wer­ker sein muss und das in alle Berei­chen: Gre­mi­en, Wirt­schaft, Frei­be­ruf­ler, Selbst­stän­di­ge, Ver­ei­ne, Ver­bän­de, Feu­er­weh­ren mit allen Bür­gern. Die Kon­tak­te dür­fen sich nicht nur auf eine beschränk­ten Kreis bezie­hen, er muss über­grei­fend ver­netzt sein und wis­sen, wie er Ver­trau­en in den Stand­ort Bir­stein auf­baut. Dabei kommt es nur auf die Idee, nur auf den Vor­schlag an, einen guten Ansatz muss ein Bür­ger­meis­ter auf­grei­fen und fort­ent­wi­ckeln, gleich wer ihn ein­ge­bracht hat. Ganz ent­schei­dend ist, dass ein Bür­ger­meis­ter für neue und zeit­ge­mä­ße For­ma­te ein­tritt, damit Kon­tak­te auf­ge­baut wer­den und Ver­trau­en gemein­sam gebil­det wer­den kön­nen. Er benö­tigt eine gewis­se per­sön­li­che Rei­fe und Grö­ße, um die Gege­ben­hei­ten, viel­leicht auch Eitel­kei­ten rich­tig ein­zu­ord­nen, Dabei müs­sen Bür­ge­rin­nen und Bür­ger sowie die Gre­mi­en­mit­glie­der Aner­ken­nung und Respekt erfah­ren. Er muss auf­rich­ti­ge Bür­ger-Poli­tik machen, sich nicht mit frem­den Federn schmü­cken, son­dern die Men­schen aktiv zusam­men­füh­ren. Ein Bür­ger­meis­ter in Bir­stein benö­tigt gesun­den und kla­ren Men­schen­ver­stand und muss die Bir­stei­ne­rin­nen und Bir­stei­ner zusam­men­hal­ten.

Was sind die Schwer­punk­te für mich in Bir­stein?

Die offe­nen Bau­stel­len in unse­rer Kom­mu­ne sind viel­fäl­tig und enorm. Da auch kann auch kei­ne Selbst­in­sze­nie­rung über die Medi­en hin­weg­täu­schen.

In ers­ter Linie gilt es die Gemein­de­fi­nan­zen in den Griff zu bekom­men. Wenn wir in einem bevor­ste­hen­den Zeit­raum von ca. 4–5 Jah­ren zwi­schen 30 – 40 Mil­lio­nen Inves­ti­tio­nen Schul­den in Bir­stein auf­bau­en, dann soll­ten wir alle wis­sen, was die Stun­de geschla­gen hat – kurz- bis mit­tel­fris­tig enor­me Steu­er- und Abga­ben­er­hö­hun­gen, die ganz vie­le Bür­ge­rin­nen und Bür­ger über­for­dern wer­den. Die­se Schul­den-Poli­tik, die­se Schul­den­spi­ra­le wird ver­schwie­gen. Es wird nicht vor­han­de­nes Geld aus­ge­ge­ben, als gäbe es kein Mor­gen mehr. Die Augen wer­den ver­schlos­sen bzw. mit irgend­wel­chen Gra­fi­ken der Ein­druck erweckt, als wäre das so ein­fach neben­bei zu bedie­nen. Dabei hat die Kom­mu­nal­auf­sicht hat den Zeig­er­fin­ger aktu­ell bereits erho­ben!

Dem gilt es kon­kret ent­ge­gen­zu­wir­ken!

  1. Es gilt die hie­si­gen Fir­men, Frei­be­ruf­ler und Selbst­stän­di­ge zu unter­stüt­zen, zu stär­ken und ande­re über bestehen­de Kon­tak­te hin­aus für Bir­stein zu gewin­nen. Das ist in ers­ter Linie eine Fra­ge von Ver­läss­lich­keit und Ver­trau­en in den Bür­ger­meis­ter. Nur wenn es uns gelingt Wirt­schafts­kraft her­ein­zu­ho­len, die dann tat­säch­lich auch ihre Steu­ern hier zahlt, wer­den die Bür­ger eine gerin­ge­re Steu­er­last haben. So ein­fach kann es sein!
  2. Die Orts­bei­rä­te, die Dorf­ge­mein­schaf­ten müs­sen ech­te Unter­stüt­zung erfah­ren. Im Fal­le mei­ner Wahl wird für die dörf­li­chen Ver­ant­wor­tungs­trä­ger die Tür des Bür­ger­meis­ter weit offen sein, wir wer­den Lösun­gen fin­den und kein Antrags­un­we­sen mehr mit den Orts­bei­rä­ten trei­ben. Unse­re Orts­bei­rä­te wis­sen bes­ser, was in den Dör­fern an Erfor­der­lich­kei­ten anhän­gig sind. Bei unse­rer Struk­tur mit 16 Dör­fern wer­den wir nicht umhin­kom­men, ganz viel in Eigen­leis­tung zu tun, sonst wird unse­re Infra­struk­tur nicht zu erhal­ten sein. Der Ruf nach der Gemein­de ist stets vor­han­den. Die per­so­nel­le Res­sour­cen des Bau­ho­fes sind begrenzt. Die Gemein­de sind alle Bür­ge­rin­nen und Bür­ger, nicht nur die Ver­wal­tungs­mit­ar­bei­ter oder die for­mal zustän­di­gen Gre­mi­en.

Ich wer­de für eine ande­re Kul­tur des Mit­ma­chens und Mit­schaf­fen im wohl­ver­stan­de­nen Inter­es­se aller Dör­fer ein­tre­ten! Wenn es ande­re Kom­mu­nen hin­be­kom­men, dann schaf­fen wir Bir­stei­ner es auch.

  1. Das Glei­che gilt für unse­re Ver­ei­ne, Ver­bän­de, Feu­er­weh­ren etc. Sie wer­den eine beson­de­re Unter­stüt­zung im Fal­le mei­ner Wahl erfah­ren. Es gilt den alten Ver­eins­ring – eine Ver­eins­ge­mein­schaft für alle Ver­ei­ne zu grün­den, wie­der auf­le­ben zu las­sen. Ich stel­le mir vor, dass aus dem Rat­haus her­aus alle Ver­ei­ne regel­mä­ßig über För­de­run­gen, Pro­gram­me von Bund, Land, Kreis und auch der Gemein­de infor­miert wer­den. Der Infor­ma­ti­ons­fluss und die kon­kre­te Unter­stüt­zung müs­sen gebün­delt sei­tens des Rat­hau­ses im Sin­ne der Ver­ei­ne, im Sin­ne des Zusam­men­hal­tes tat­säch­lich umge­setzt wer­den.

Wir wer­den alle Ver­ei­ne zu Ver­eins-Infor­ma­ti­ons-Aben­den und Tref­fen ein­la­den, wo inhalt­li­che Impul­se eben­so gesetzt sind, wie das Gespräch mit- und unter­ein­an­der in locke­rer Atmo­sphä­re. Letzt­lich gilt die alte Weis­heit: „Nur zusam­men sind wir stark“ und die­ses ver­bin­den­de Ele­ment, was unse­re Ver­ei­ne aus­macht, wer­de ich heben und stär­ken – da es uner­läss­lich ist, für unser Gemein­we­sen. Es gilt einen neu­en Geist von Gemein­sam­keit über Dorf­gren­zen hin­weg zu schaf­fen!

Das ist dann eine akti­ve För­de­rung des Ehren­am­tes in unse­rer Gemein­de Bir­stein ‑vor­an­ge­bracht durch den Bür­ger­meis­ter und sei­ne Rat­haus­mit­ar­bei­ter, die ja auch fast alle im Ehren­amt enga­giert sind.

Die­se drei Schwer­punk­te sind kei­ne Erfin­dung von mir, sie wer­den schon in einer bay­ri­schen Kom­mu­ne prak­ti­ziert, die struk­tu­rell ähn­lich wie wir auf­ge­stellt sind.

Wer noch wei­te­re Ideen zur Haus­halts-Kon­so­li­die­rung bzw. Sta­bi­li­sie­rung für mehr Bewusst­sein hat, bit­te ich sie an mich her­an­zu­tra­gen.

War­um hat ihre frü­he­re Par­tei einen Aus­schluss beschlos­sen?

Dafür fehlt mir die Vor­stel­lungs­kraft, wie man jeman­den aus­schlie­ßen möch­te, der v o r h e r bereits aus­ge­tre­ten ist. Und die Frak­ti­ons­mit­glie­der haben um mei­ne Aus­trit­te, eben­so wie die Par­tei­spit­ze, vor ihren Sit­zun­gen und vor den dar­auf­fol­gen­den Pres­se­be­rich­ten gewusst. Das ist doku­men­tiert!

Was hat es mit mei­ner Unab­hän­gig­keit auf sich?

Aus Ver­ant­wor­tungs­ge­fühl gegen­über unse­rer Gemein­de habe ich mich bewusst von Par­tei- und Frak­ti­ons­bin­dun­gen gelöst. Der oft zitier­te „Aus­schluss“ war kein erzwun­ge­ner Schritt – ich bin zuvor aus frei­er Ent­schei­dung aus­ge­tre­ten, um den Weg für eine unab­hän­gi­ge und sach­ori­en­tier­te Kan­di­da­tur zu ebnen.

Ich kan­di­die­re aus Über­zeu­gung als par­tei­frei­er Bewer­ber für das Amt des Bür­ger­meis­ters von Bir­stein – frei von tak­ti­schen Zwän­gen, allein dem Wohl unse­rer Bür­ge­rin­nen und Bür­ger ver­pflich­tet.

Bir­stein ver­dient die bes­ten Ideen, die stärks­ten Inhal­te und eine Füh­rung mit kla­rer Hal­tung – unab­hän­gig von Par­tei­bü­chern. Unse­re Dör­fer brau­chen einen Bür­ger­meis­ter, der für alle Men­schen da ist – für Jun­ge genau­so wie für die Erfah­re­nen, für jede Stim­me, für jede Per­spek­ti­ve.

Ich tre­te an, um mit Offen­heit, Kom­pe­tenz und Herz für ein star­kes, lebens­wer­tes Bir­stein zu arbei­ten.

Wie will ich die Arbeit anpa­cken?

In ers­ter Linie in Unab­hän­gig­keit von Par­tei­zwän­gen. Denn die Bür­ge­rin­nen und Bür­ger haben einen Anspruch auf gute Kon­zep­te, auf Exper­ti­se, auf Kom­pe­tenz, auf Klar­heit, auf einen fai­ren Kom­pass, der auf Bir­stein und Bir­stei­ner Inter­es­se aus­ge­rich­tet ist. Ich ste­he für und einen erkenn­ba­ren roten Faden, es geht eben nicht um die gro­ße Welt­po­li­tik, son­dern um die bes­ten Ideen, Vor­schlä­ge und Maß­nah­men, um die Arbeit für die Groß­ge­mein­de Bir­stein. Es geht um die Bür­ge­rin­nen und Bür­ger und nicht um irgend­wel­che Ideo­lo­gien. 

Nach den Kom­mu­nal­wah­len am 15. März 2026 wird es dann ohne­hin noch eine neue Zusam­men­set­zung von Gemein­de­ver­tre­tung und Gemein­de­vor­stand geben. Wün­schen wür­de ich mir, dass sich ganz vie­le idea­lis­ti­sche gepräg­te Men­schen in und für ihre Hei­mat Bir­stein auf­stel­len las­sen und mit­ma­chen möch­ten. Wich­tig: Sie soll­ten nur nach ihrer Wahl ihre heh­ren Grund­sät­ze nicht auf­ge­ben und sich bei ihren Ent­schei­dun­gen stets die Fra­ge stel­len: Wür­de ich mit mei­nem eige­nen Geld eben­so umge­hen und dient der Vor­schlag dem All­ge­mein­wohl.

Im Fal­le mei­ner Wahl am 26. Okto­ber 2025 und nach der Amts­ein­füh­rung im Früh­jahr 2026 ver­spre­che ich nur eines: Jeden Tag mit kla­rem Men­schen­ver­stand, mit Akri­bie, mit Fleiß, mit Lösungs­ori­en­tie­rung für die Bür­ge­rin­nen und Bür­ger von Bir­stein zu arbei­ten. Dabei dür­fen die Bür­ge­rin­nen und Bür­ger dar­auf ver­trau­en, auf einen Bür­ger­meis­ter zu sto­ßen, der für ihre Belan­ge eine offe­ne Tür, ein offe­nes Ohr hat und der für Lösun­gen steht und ver­sucht tat­säch­lich und wahr­haf­tig zu hel­fen!

Wie wer­de ich, im Fal­le einer Wahl, die Sache im Sin­ne der Bir­stei­ner Bürger/innen in die Hand neh­men?

Mit einem kla­ren Wer­te-Kom­pass wer­de ich jeden Tag arbei­ten und mei­ne Prin­zi­pi­en nicht ver­lie­ren oder able­gen.
Zudem bin ich über­zeugt, dass mit mei­ner Wahl ein Ruck in eine ande­re Rich­tung gehen wird. Dabei gilt es das Ver­trau­en, das die Bür­ge­rin­nen und Bür­ger einem geschenkt haben, auf die Gre­mi­en und die Mit­ar­bei­ten­den posi­tiv zu über­tra­gen. Da blei­be ich sehr zuver­sicht­lich, dass es gelingt – letz­tes Endes geht es immer nur zusam­men.

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